Jan 30

Gesunde Ernährung Rezepte und Tips
Wildkräuterernährung im Laufe der Jahreszeiten - Januar


Wildkräuterernährung im Laufe der Jahreszeiten

Eine Dokumentation und Erfahrungsbericht über die gesunde Ernährung mit dem was die Natur dem Menschen das Jahr über schenkt. Dieser Bericht wird wöchentlich fortgeschrieben und mit aktuellen Fotos und Videos dokumentiert.

Von Stephan Engelhardt, Frank Friedrich

Monat Januar

Der Januar beginnt mit einer schnellen Temperaturerhöhung und damit verbundenen Schneeschmelze. So treten die eben noch von einer dicken Schneedecke geschützten, Wildkräuter plötzlich zu Tage. Labkraut, Vogelmiere und Waldschaumkraut stehen kräftig und gut erhalten da. Allerdings brauchen die Wildkräuter auch wieder ein paar Tage, um sich an die geänderte Situation zu gewöhnen. So kann es sein, dass sie hier und dort an Kraft verlieren. Doch schon nach kurzer Zeit stehen sie uns wieder in voller Pracht zur Verfügung. Der Januar überrascht auch diesmal wieder mit den ersten längeren Sonnentagen. So können wir nach dem Essen in der Mittagssonne entspannen und genießen das wieder mehr werdende Licht.

Im römischen Kalender war der Januar ursprünglich der elfte Monat. Mit der Umstellung des Jahresbeginns vom 1. März auf den 1. Januar im Jahre 153 v. Chr. wurde der Januar nach dem Gott Ianus, dem doppelgesichtigen Gott des Anfangs und des Endes, benannt. Jetzt beginnt die beste Zeit neue Wege zu gehen und alte Muster abzulegen.



Weisheiten des Januar

Sei selbst die Veränderung, die du in der Welt sehen willst.

Mahatma Gandhi

Sonnenschein ist köstlich,
Regen erfrischt, Wind kräftigt und Schnee erheitert.
Es gibt kein schlechtes Wetter,
es gibt nur verschiedenen Arten von gutem.
John Ruskin



Pflanze des Monats: Labkraut Von vielen Menschen, so auch von uns anfangs nicht einmal wahrgenommen, sind sie in der Wildkräuterernährung die wichtigsten Pflanzen in unseren Breitengraden. Wildkräuter Labkraut Daher möchten wir diese Pflanze im Januar besonders herausstellen. Labkräuter stehen uns das ganze Jahr zur Verfügung. Sie sind sehr anpassungsfähig. Sie dienen uns als Salatkraut und können in großen Mengen verzehrt werden, bilden also eine Art Salatgrundlage. Von ihrem Geschmack her sehr erdig, sind sie es auch von ihrem Wesen. Immer sehr mit der Erde verbunden. Eine besondere Überraschung diesen Winter und eine unserer Neuentdeckungen ist das Klettenlabkraut. Wir kannten es überwiegend aus der Sommerzeit. Zu dieser Zeit schmeckt es eher trocken und klebrig. Zwischen jungen Brennesseln geschützt wächst es im Winter voller Kraft und Saft. So dient es dieses Jahr auch als Grundlage unserer Wildkräutersalate. Sehr lecker zu Äpfeln und frischen Brennesseltrieben


Labkräuter (Galium) sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Rötegewächse (Rubiaceae). Es gibt etwa 250 bis 400 Arten, die meisten davon im gemäßigten Klima der Nord- und Südhalbkugel.

Die Galium-Arten sind einjährige bis ausdauernde krautige Pflanzen, selten Zwergsträucher. Die aufrechten oder kletternden Stängel sind, mindestens so lang sie jung sind, vierkantig. Meist drei bis neun Blätter stehen in Quirlen zusammen. Oft sind die Nebenblätter gleich geformt wie die Laubblätter, dann sieht der Blattquirl vielblättrig (vier bis zwölf) aus. Blätter und Nebenblätter können miteinander verwachsen sein. Die Blattränder sind glatt oder gesägt. Die Blätter sind gestielt oder ungestielt.
Der Name Labkraut geht auf seine Verwendung als Säuerungsmittel bei der Käseherstellung zurück. Auch der wissenschaftliche Name Galium (v. griech.: Gala = Milch) leitet sich davon her.

Seite ~Labkräuter~. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 13. November 2010, 09:06 UTC.



Hinweise zu unserer Ernährungsweise, Aktivitäten und zum Befinden im Dezember

Frank: Seit ca. 6 Wochen versuche ich mich wieder an Sprossen und Keimen. Nicht dass ich diese noch nicht kannte, vielmehr versuche ich mich gerade an solchen, welche in hohem Maße bestimmte Phytohormone enthalten sollen. Diese sollen ähnlich den Menschlichen aufgebaut sein und wirken. Die Keimlinge schmecken sehr gut und geben viel Energie. Ihnen fehlt jedoch das erdige der Wildkräuter. So versuche ich zur Zeit das ankeimen in Erde und die Veränderung der Sprossen zu beobachten. Meine Erfahrungen werde ich in Kürze in einem Blogbeitrag weitergeben.

Stephan: Jeden Tag freue ich mich auf mein leckeres Frühstück, das ich um ca. 10:30 Uhr zu mir nehme. Ein Frühstück im Dezember Ein wenig vermisse ich z.Z. die leckeren und wunderschönen Blumen, die mein Essen zum Glück noch bis vor wenigen Wochen verzaubert haben. Besonders die Ringelblume war sehr lange da und konnte sogar noch im gefrorenen Zustand genommen werden.
Im letzten Winter hatte ich immer mal wieder das Bedürfniss etwas Warmes (Kartoffeln, Reis, Quinoa etc.) zu essen, in diesem Winter verschafft mir die Rohkost ein gutes und befriedigendes Körpergefühl. Mein niedriger Blutdruck bringt mir kalte Hände, das war besonders im letzten Winter der Fall. Jetzt ist meine Körperwärme spürbar besser als im letzten Jahr. Warmes Essen bringt keine Wärme in den Körper, ich empfinde das Gegenteil. Sicher spielt auch das tägliche Iyengar Yoga üben eine große Rolle für mein gutes Körpergefühl.



Woche 01

Aus unserer Wildkräuterernährung

Früchte: Äpfel, Birnen, Datteln, Feigen, Mandarinen, Bananen, Orangen

Wildkräuter: Vogelmiere, Labkraut, Schaumkraut, Spitzwegerich, Brennnessel, Ehrenpreis, Nelkenwurz, Goldnessel, Hornkraut

Blumen: Gänseblümchen, Ackerehrenpreis

Nüsse und Samen: Haselnüsse, Sonnenblumensamen, Maronen, Mandeln

Sonstiges: Ingwer, Kümmel, Koriander, Kreuzkümmel, Schwarzkümmel, Fenchel, Galgant, Piment, Kurkuma, Olivenöl, Rosensalz, Bärlauchsalz, Kürbiskernöl, Shoyu, Kartoffeln


Woche 02

Aus unserer Wildkräuterernährung

Früchte: Äpfel, Birnen, Datteln, Feigen, Mandarinen, Bananen, Avocado, Oliven, Papaya, Mango

Wildkräuter: Feldsalat, Vogelmiere, Labkraut, Schaumkraut, Spitzwegerich, Brennnessel, Ehrenpreis, Nelkenwurz, Goldnessel, Hornkraut, Petersilie

Blumen: Gänseblümchen, Ackerehrenpreis, Schlüsselblumen

Gemüse: Möhren, Rote Bete, Paprika, Sellerie

Nüsse und Samen: Haselnüsse, Sonnenblumensamen, Maronen, Mandeln, Macadamia

Keimlinge: Radieschen, Alfalfa, Bockshornklee, Rotklee, Mungbohnen, Kresse

Sonstiges: Ingwer, Kümmel, Koriander, Kreuzkümmel, Schwarzkümmel, Fenchel, Galgant, Piment, Kurkuma, Olivenöl, Rosensalz, Bärlauchsalz, Kürbiskernöl, Shoyu, Kartoffeln, Essener Brot


Woche 03

Aus unserer Wildkräuterernährung

Früchte: Äpfel, Birnen, Datteln, Mandarinen, Bananen, Avocado, Oliven, Clementine, Papaya, Mangon

Wildkräuter: Feldsalat, Vogelmiere, Labkraut, Schaumkraut, Spitzwegerich, Brennnessel, Ehrenpreis, Nelkenwurz, Goldnessel, Hornkraut, Petersilie

Blumen: Gänseblümchen, Schlüsselblumen

Gemüse: Möhren, Rote Bete, Paprika, Sellerie, Radieschen

Nüsse und Samen: Haselnüsse, Sonnenblumensamen, Maronen, Mandeln, Paranusskerne

Keimlinge: Radieschen, Alfalfa, Bockshornklee, Rotklee, Mungbohnen, Kresse, Linsen

Sonstiges: Ingwer, Kümmel, Koriander, Kreuzkümmel, Schwarzkümmel, Fenchel, Galgant, Piment, Kurkuma, Olivenöl, Rosensalz, Bärlauchsalz, Kürbiskernöl, Shoyu, Kartoffeln, Essener Brot



Tipp Rezept der Woche: Erfahrungen zum richtigen Trinken durch einige Zeitungsartikel über "richtiges Trinken", nutze ich die Zeit wieder einmal über einige Fragen bzgl. Trinken und meine Erfahrungen der letzten 12 Jahre nachzudenken.

Was soll ich trinken?


Wie viel soll ich täglich trinken?


Ist Wasser gleich Wasser?


Kann ich vor dem Essen trinken und welche Auswirkungen hat das?


Diese und andere Fragen stellen sich mir immer wieder und so will ich unseren Januar Blog dazu nutzen ein paar meiner Erfahrungen und Gedanken weiter zu geben. Die erwähnten Artikel wurden überwiegend von Ernährungsberatern geschrieben und folgen wie die meisten Artikel über gesunde Ernährung den Richtlinien der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung). Die DGE gibt Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr heraus, nachzulesen in Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr 3. Auflage 2008 Neuer Umschau Buchverlag. frisches Quellwasser Wasser ist lebensnotwendig für den menschlichen Organismus. Weit mehr als die Hälfte des menschlichen Körpers bestehen aus Wasser, wovon ca. 6% im Tagesverlauf umgesetzt werden. Wasser ist also für unseren Stoffwechsel und damit für unser Leben unersetzlich. Die DGE empfiehlt bei einem durchschnittlichen Energieumsatz von 2650 kcal eine Gesamtwasseraufnahme von 2650 ml was einer Aufnahme von 1ml/kcal entspricht. Dabei setzt sich die Wasseraufnahme überwiegend aus Getränken und Wasser aus fester Nahrung zusammen. Ein Teil entsteht durch Oxidationswasser des Stoffwechsels. Ein höherer Bedarf kann bei hohem Energieumsatz, Hitze, trockener kalter Luft, reichlichem Kochsalzverzehr, hoher Proteinzufuhr und pathologischen Zuständen wie Fieber, Erbrechen, Durchfall etc. bestehen. Ich will an dieser Stelle nicht näher auf diese Zahlen eingehen, sie dienen mit Sicherheit als guter Richtwert und sind an jeder Ecke im Internet nachzulesen.

Lesen Sie weiter im Blogbeitrag Richtiges Trinken.

Ein interessantes Projekt - Unter rawpower können Sie das Experiment von Stefan Hiene verfolgen. Er gewährt uns dort Einblicke in seine sportliche Entwicklung mit natürlicher Ernährung und beantwortet auch Fragen.
Wer sich für das Thema näher interessiert dem empfehle ich auch das Buch von Galina Schatalova - Wir fressen uns zu Tode. Es hat mich anfangs meiner Ernährungsumstellung dazu bewegt, die Dinge auch mal von anderen Seiten zu betrachten.



Woche 04

Aus unserer Wildkräuterernährung

Früchte: Äpfel, Birnen, Datteln, Mandarinen, Bananen, Korinthen, Avocados, Oliven, Papaya, Mango

Wildkräuter: Feldsalat, Vogelmiere, Labkraut, Schaumkraut, Spitzwegerich, Brennnessel, Ehrenpreis, Nelkenwurz, Goldnessel, Hornkraut, Petersilie

Blumen: Ehrenpreis, Gänseblümchen, Schlüsselblumen

Gemüse: Möhren, Rote Bete, Paprika, Sellerie

Nüsse und Samen: Haselnüsse, Sonnenblumensamen, Kürbiskerne, Maronen, Mandeln, Walnüsse

Keimlinge: Radieschen, Alfalfa, Bockshornklee, Rotklee, Mungbohnen, Kresse, Senf, Rettich

Sonstiges: Reis, Ingwer, Kümmel, Koriander, Kreuzkümmel, Schwarzkümmel, Fenchel, Galgant, Piment, Kurkuma, Olivenöl, Rosensalz, Bärlauchsalz, Kürbiskernöl und Shoyu, verschiedene Dips


Wildkräuterabbildungen, gesunde Ernährung und Impressionen des Monats Januar

Mit unseren Bildern möchten wir Sie anregen die Welt der Wildkräuterernährung ein bisschen näher kennenzulernen. Viele Leser werden bestimmt erstaunt sein wie ein Wildkräutersalat oder auch ein Frühstück im November, Dezember oder auch Januar aussehen kann.

Natur Impressionen Januar Januar Impressionen

Wildkräuter Abbildungen Wildkräuter Abbildungen

Wildkräterkurs Januar Wildkräuterkurs Januar



Neue spannende Themen rund um gesunde Ernährung - Vorschau Februar

Unser Februar Blog über gesunde Ernährung und Lebensweise wird sich unter anderem mit folgenden Themen beschäftigen: Nach unseren Selbstversuchen wird unter anderem Thema sein, wie ich mit Keimlingen und Sprossen gesund und energiereich durch den Winter komme. Wir geben unsere wichtigsten Erfahrungen und Tipps im Umgang mit Keimlingen und Sprossen weiter. In diesem Zusammenhang wollen wir anhand einer kurzen Gegenüberstellung der Inhaltsstoffe wie Vitamine, Mineralien, Wasser, Sprurenelemente usw. die Vorteile von Wildkräutern gegenüber Kulturgemüse zeigen.
Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen und den neuen Blogbeitrag.


Stand 30.01.2010



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Es gibt zu diesem Beitrag 2 Kommentare.

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2. Februar gibts im Buch zu lesen, März bin ich gerade dabei :-) Geduld

 Frank, am 11.03.2012


1. Wo ist denn der Februar? Morgen ist schon März ;-)

 Ria, am 29.02.2012