Lexikon

Aromaauszüge

Aromaauszüge enthalten das wunderbare Pflanzenaroma .... mehr folgt

Bärlauch

Der Bärlauch (Allium ursinum) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Allium und somit verwandt mit Schnittlauch, Zwiebel und Knoblauch. Die in Europa und Teilen Asiens vor allem in Wäldern verbreitete und häufige, früh im Jahr austreibende Pflanzenart ist ein geschätztes Wildgemüse und wird vielfach gesammelt.

Seite ~Bärlauch~. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 29. August 2010, 07:48 UTC.


Bärlauch, Woher kommt der Name?
Drei Tiere waren es, die unsere frühen Vorfahren besonders beeindruckt haben: der Bär, der Wolf und der Fuchs...Der Bär galt bei unseren Vorfahren als ein fruchtbarkeitsförderndes Krafttier, das symbolisch für ein kraftvolles Urwesen stand und das mit seiner Kraft uns Stärke die Macht des Winters brechen und neue Fruchtbarkeit bringen kann...Die Seelentiere konnten sich, so glaubte man, auch in bestimmten Pflanzen verkörpern, durch deren Verzehr man sich diese Kraft einverleiben wollte... Noch heute tragen viele Heilpflanzen die Namen der gemanischen Seelentiere:

Bärlauch, Wolfsbeeren, Wolfsmilch, Wolfsdistel, Fuchsbeeren, Fuchssalbenkraut, Fuchswurz, Bärwurz, Bärlapp, Bärenklau

Die Pflanzen der Bären, so wusste man, haben die Kraft der Erneuerung, Revitalisierung und Reinigung, sie brechen das Verhärtete und erwärmen den Körper...

~~Susanne Fischer-Rizzi - Medizin der Erde - AT Verlag 2005~~Susanne Fischer-Rizzi


naturARTen


Beschreibung und Erfahrungen Der Bärlauch begleitet uns schon viele Jahre immer wieder durch das zeitige Frühjahr. Schon von weitem können wir durch seinen subtilen Geruch, welcher in den großen Bärlauchfeldern unserer Wälder in der Luft liegt, sein Wesen ganz deutlich wahrnehemen. Je näher wir kommen, umso stärker und durchdringender wird sein Geruch und auch seine Botschaft an uns. Seit achtsam und konzentriert euch auf das Wesentliche, auf das Wesen des Bärlauchs. Man möchte sich dann einfach nur zu ihm auf die Erde legen und diese alles durchdringende Kraft spüren und erleben.

Verwendung Der Bärlauch findet überwiegend Verwendung als frische Pflanze in unseren Wildkräutersalaten. Aus ihm lassen sich allerdings auch feine Köstlichkeiten zaubern, welche uns dann das ganze Jahr erfreuen. So entsteht im Zusammensammenspiel mit einem einem guten Salz ein wunderbares Würzsalz, welches bei richtiger Herstellung Geschmack und Geruch bis ins nächste Frühjahr hält. Auch lassen sich aus Bärlauch tolle Kräuteröle Herstellen. Unserer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Verwechslungsgefahr Immer zeitiger und mehr Menschen zieht es im Frühjahr in die Natur zum Sammeln dieser wertvollen Pflanze. Fehlt die schon erwähnte Achtsamkeit und Konzentration kommt es immer wieder zu gefährlichen Verwechslungen. Gerade im Frühjahr, wenn die kleinen Spitzen des Bärlauchs die alten Blätter der Laubbäume durchstoßen, sind diese mit gängigen Methoden nur schwer von denen des Aronstabes zu unterscheiden. Zur späteren Zeitpunkten kommen Einbeere, Maiglöckchen oder auch Herbstzeitlose hinzu, deren Verzehr nicht minder gefährlich sein kann. Diese Pflanzen sind äußerst giftig, die Vergiftungen können tödlich sein. Auch gängige Methoden wie Geruchserkennung helfen selbst Profis nichts, da schon nach kurzer Zeit der Geruch des Bärlauchs alles überlagert. Daher empfehlen wir Anfängern, sich dem Bärlauch mit dem nötigen Respekt und sehr langsam zu nähern. Schauen Sie sich jedes Blatt, welches Sie für den Verzehr sammeln, genau an. Sind Sie sich nicht 100% sicher, geben Sie es der Natur zurück. Folgende Abbildungen verdeutlichen Ihnen die Thematik.

Bilder

Bärlauch Bärlauch

Bärlauch Aronstab Bärlauch-Aronstab

Bärlauch Einbeere Bärlauch-Einbeere

Bärlauch Maigloeckchen Maiglöckchen

Brennnessel

Die Brennnessel (Urtica) bildet eine Gattung in der Familie der Brennnesselgewächse (Urticaceae) und gehört somit zu den Bedecktsamern (Magnoliophyta). In Mitteleuropa kommen vier Arten dieser Gattung vor.

Brennnesseln sind krautige Pflanzen, selten auch Halbsträucher. Sie erreichen, je nach Art, Standort und Nährstoffsituation, Wuchshöhen von 10 bis 200 Zentimetern bei den in Mitteleuropa vertretenen Arten. Ihre Stängel sind zumeist unverzweigt und mit Brenn- sowie Borstenhaaren besetzt.

Die Brennnesseln, auch rotes Feuer genannt, sind auf Grund ihrer geringen Ansprüche an die Umwelt nahezu weltweit verbreitet. Lediglich in Permafrostgebieten sind sie nicht anzutreffen. Einzelne Arten finden sich nicht überall, die Große Brennnessel (Urtica dioica) zum Beispiel fehlt in den Tropen, in Südafrika, auf den Balearen und auf Kreta.

Die Große Brennnessel kommt schwerpunktmäßig in Hochstauden- und ausdauernden Ruderalfluren vor, aber auch in Bruch- und Auenwäldern. Sie ist eine Zeigerpflanze für hohe Stickstoff-Vorkommen im Boden und besiedelt als Pionierpflanze sehr schnell unbewachsene Flächen. Wenn sich die Pflanze erst einmal etabliert hat, die Nährstoffe zur Verfügung stehen und es nicht extrem trocken wird, hat die Brennnessel keine Probleme, sich über viele Jahre (bis zu 20 Jahre) gegen alle anderen Pflanzen zu behaupten. Viele Arten leben auch als Bodenpflanzen, vornehmlich in tropischen und subtropischen Wäldern.

Bekannt und unbeliebt sind die Brennnesseln wegen der schmerzhaften Quaddeln (Schwellungen), die auf der Haut nach Berührung der Brennhaare entstehen.

Diese Brennhaare wirken als Schutzmechanismus gegen Fraßfeinde. Es sind lange Röhren, deren Wände im oberen Teil durch eingelagerte Kieselsäure hart und spröde wie Glas sind. Das untere, flexiblere Ende ist stark angeschwollen und in einen Zellbecher eingesenkt, die Spitze besteht aus einem seitwärts gerichteten Köpfchen, unter dem durch die hier sehr dünne Wand eine Art Sollbruchstelle vorhanden ist.

Brennnesseln lassen sich gefahrlos anfassen, indem man sie von unten nach oben überstreicht. Andernfalls kann das Köpfchen schon bei einer leichten Berührung abbrechen und hinterlässt eine schräge, scharfe Bruchstelle, gleich der einer medizinischen Spritzenkanüle. Bei Kontakt sticht das Härchen in die Haut des Opfers, und sein ameisensäurehaltiger Inhalt (Methansäure) fließt in die Wunde und verursacht brennenden Schmerz und oft auch Entzündungen.

Weitere Wirkstoffe sind Serotonin, Histamin, Acetylcholin und Natriumformiat. Bereits ein Zehnmillionstel Gramm dieser Brennflüssigkeit reicht aus, um die bekannte Wirkung zu erzielen. Histamin erweitert die Blutkapillaren und kann Reaktionen hervorrufen, die allergischen Reaktionen ähneln (diese werden unter Anderem durch Freisetzung körpereigenen Histamins verursacht). Acetylcholin ist auch die Überträgersubstanz vieler Nervenendungen und für den brennenden Schmerz verantwortlich.

Für die Raupen von rund 50 Schmetterlingsarten sind die Brennnesseln eine Futterpflanze.

Die Schmetterlingsarten Admiral, Tagpfauenauge, Kleiner Fuchs (auch als Nesselfalter bekannt), Silbergraue Nessel-Höckereule, Dunkelgraue Nessel-Höckereule, Brennnessel-Zünslereule (Hypena obesalis) und das Landkärtchen sind dafür sogar auf die Brennnessel angewiesen, andere Pflanzen kommen für diese Arten nicht in Betracht (Monophagie). Trotzdem scheinen sich diese Schmetterlingsarten kaum gegenseitig Konkurrenz zu machen, denn sie bevorzugen jeweils andere Wuchssorten der Brennnessel oder sind relativ selten.

Die Gattung der Brennnesseln unterteilt sich in zahlreiche Arten, von denen im deutschsprachigen Raum vier vorkommen. Die bekanntesten sind die zweihäusige Große Brennnessel (Urtica dioica) und die einhäusige Kleine Brennnessel (Urtica urens); außerdem existieren hier noch die Röhricht-Brennnessel (Urtica kioviensis) und die aus dem Mittelmeerraum eingeschleppte Pillen-Brennnessel (Urtica pilulifera)[3], deren gelegentliche mitteleuropäische Vorkommen auf die Kulturflucht aus Kräutergärten zurückzuführen ist, in denen sie wegen ihrer schleimigen Samen kultiviert wurde.

Ein starker Brennnesselwuchs gilt allgemein als Zeiger für einen stickstoffreichen Boden und bildet sich oft als Ruderalflora auf früher besiedelten Stellen aus. Eine große Anzahl Brennnesseln in einem Gebiet erlaubt es somit, auch ohne chemische Untersuchungen, Rückschlüsse auf die Bodenbeschaffenheit zu ziehen.

Seite ~Brennnesseln~. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 23. Dezember 2010, 05:03 UTC.

ezember 2010, 07:25 UTC.

Dost

Dost (Origanum) ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae oder Labiatae) in der Ordnung der Lippenblütlerartigen (Lamiales).

Oreganum-Arten sind ausdauernde krautige Pflanzen bis Halbsträucher, die aromatisch duften. Die einfachen Laubblätter sind ganzrandig bis gezähnt.

Die Gattung Origanum besteht aus etwa 40 Arten, die zum Teil in Varietäten oder Unterarten aufgeteilt sind.

Seite ~Dost~. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 11. Januar 2011, 06:34 UTC.

Ehrenpreis

Ehrenpreis (Veronica) ist eine Pflanzengattung, die nach molekularbiologischen Untersuchungen neuerdings zur Familie der Wegerichgewächse (Plantaginaceae) gezählt wird. In der Literatur wird sie in der Regel noch unter den Braunwurzgewächsen, Rachenblütlern (Scrophulariaceae) geführt. Mit bis zu 450 Arten ist die Gattung Veronica sehr artenreich. Auch in Mitteleuropa kommen zahlreiche Vertreter vor. Der deutsche Gattungsname rührt von der Wertschätzung des Wald-Ehrenpreises (Veronica officinalis) in der Naturheilkunde her: „Ihm sei Ehr und Preis als vera unica medicina, das einzig wahre Heilmittel“.

Ehrenpreis-Arten sind einjährige oder mehrjährige krautige Pflanzen. Es sind meist kleinwüchsige Pflanzen mit oft zottigen, kriechenden oder aufsteigenden Stängeln. Die gegenständigen Laubblätter sind kurz gestielt oder sitzend. Die Blüten sind in vielblütigen ährigen Blütenständen zusammengefasst. Die kleinen, meist blauen (seltener weißen) Blüten sind durch Wegfall eines Kelchblattes (bei manchen Arten Wiederauftreten eines kleineren fünften Kelchblattes) bzw. Verwachsen zweier Kronblätter vierzählig. Die Anzahl der Staubblätter ist von fünf auf zwei reduziert.

Ehrenpreis-Arten sind holarktisch über Europa, Nordamerika und Nordasien verbreitet. Außerdem gibt es Areale im tropisch-alpinen Afrika, Neuguinea, in Australien und Neuseeland.

Als Standort bevorzugen viele Arten lehmige Sand- bis milde Lehmböden, z. B. als „Unkraut“ in Gärten, auf Wiesen, Weiden und auf Ackerflächen in Hackfruchtfolge. Es gibt aber auch Arten innerhalb von Gewässern.

Im Volksmund heißt der häufig vorkommende blaue Gamander-Ehrenpreis auch Gewitterblümchen, da man glaubte, dass sie entweder in gewitterreichen Jahren vermehrt blühen oder ihr Abpflücken Regen oder Gewitter hervorruft.

Seite ~Ehrenpreis~. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 10. September 2010, 18:08 UTC.

Fetthenne

Fetthennen (Sedum), auch Mauerpfeffer genannt, bilden eine Pflanzengattung in der Familie der Dickblattgewächse (Crassulaceae). Der botanische Name der Gattung Sedum leitet sich von einem lateinischen Trivialnamen für mehrere Arten der Dickblattgewächse ab. Mit etwa 420 Arten ist sie die umfangreichste Gattung in der Familie der Dickblattgewächse.

Sedum-Arten sind ein- oder mehrjährige krautige Pflanzen, seltener Halbsträucher, die mehr oder weniger stark sukkulent sind. Besonders die dickfleischigen Laubblätter speichern Wasser. Die Blattränder sind meist glatt. Nebenblätter fehlen.

Die Gattung Sedum ist überwiegend in den subtropischen und gemäßigten Zonen der nördlichen Erdhalbkugel verbreitet. Einige Arten sind jedoch in Zentral- und Ostafrika sowie in Südamerika heimisch. Die größte Artenvielfalt findet man in Nordamerika (etwa 170 Arten), gefolgt von Asien (etwa 130 bis 140 Arten). Die restlichen etwa einhundert Arten verteilen sich auf Europa, den Nahen Osten, Afrika und die atlantischen Inseln.

Seite ~Fetthennen~. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 24. November 2010, 12:56 UTC.

Frauenmantel

Frauenmantel (Alchemilla) ist eine Pflanzengattung der Familie der Rosengewächse (Rosaceae), die in Europa, Asien und Afrika verbreitet ist und vorwiegend in den Gebirgen wächst. Stark behaarte Formen werden auch als Silbermantel bezeichnet. Sie sind krautige bis strauchförmige Pflanzen, ihre Blüten sind klein, unscheinbar und kronblattlos. Die Fortpflanzung erfolgt überwiegend, bei den europäischen Arten fast ausschließlich, agamosperm (über ungeschlechtliche Samenbildung). Von den etwa 1000 Arten sind rund 300 in Europa heimisch. In Europa wurden die Arten als Volksarzneipflanzen verwendet. Einige Arten liefern ein gutes Viehfutter, sehr wenige werden als Zierpflanzen kultiviert.

Die Frauenmantel sind sommergrüne Zwerg- oder Halbsträucher, oder ausdauernde krautige Pflanzen; sie wachsen als Chamaephyten oder Hemikryptophyten. Die Sprossachsen sind oberirdisch, manchmal teilweise verholzt. Ihre Verzweigung erfolgt monopodial. Die Hauptachse ist liegend, bildet Adventivwurzeln und ist mit Blattstiel- und Nebenblattresten besetzt. An der Spitze der Hauptachse befindet sich eine Grundblattrosette. Die Blütenstandsachsen werden seitenständig gebildet. Die Sprosse sind häufig behaart. Die Haare sind stets unverzweigt und meist gerade. Drüsenhaare sind sehr selten.

Die Gattung ist fast ausschließlich in der Alten Welt verbreitet und hier besonders in den Gebirgen. Im Himalaya sind nur wenige Arten vertreten. Im Norden Eurasiens kommt sie auch in der Ebene vor. In Trockengebieten fehlt sie. Die Gebirge Ostafrikas stellen ein Mannigfaltigkeitszentrum bezüglich Wuchsformen und Verwandtschaftsgruppen dar. In den temperaten Gebieten ist ein Zentrum in Vorderasien, das rund 500 Arten beherbergen dürfte. Im Gebiet nördlich des Kaukasus kommen rund 60 Arten vor, in Sibirien 40 und in Zentralasien rund 20. In Japan ist eine Art endemisch. In den Karpaten kommen rund 70 Arten vor (40 endemisch), in den Alpen 150, auf der Iberischen Halbinsel etwa 50. Vier Arten reichen bis in das arktische Nordamerika (Grönland, Labrador, Neufundland), eine mit europäischen Sippen verwandte Art wächst im Atlas. Im Norden reicht das Areal bis zum 70. Breitengrad, in den Alpen steigt die Gattung bis 3200 m, im Elburs-Gebirge bis 3760 m. Mehrere mitteleuropäische Arten, besonders Alchemilla xanthochlora, wurden in Nordamerika, Neuseeland und Australien eingeschleppt.

In Mitteleuropa besitzen Gebiete, die während der letzten Eiszeiten unvergletschert geblieben sind, den höchsten Artenreichtum: südlicher Jura, Savoyen, Unterwallis, Freiburger Kalkalpen, Vispertäler (Wallis), Aostatal, Hohe Tauern, Dolomiten und Steirisches Randgebirge. In diesen Gebieten finden sich die meisten Endemiten. Die Höchstzahl an Arten in Europa wird auf der Gemmialp im Wallis erreicht, wo auf zwei Quadratkilometern rund 50 Arten vorkommen.

Seite ~Frauenmantel~. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 9. Januar 2011, 22:32 UTC.

Gänsedistel

Die Gänsedisteln (Sonchus) bilden eine Pflanzengattung in der Unterfamilie der Cichorioideae innerhalb der Korbblütler (Asteraceae). Weitere Volksnamen sind Milchdisteln oder Saudisteln.

Es sind einjährige, zweijährige oder ausdauernde krautige Pflanzen, selten sind sie am Grund verholzt. Die Stängel stehen meist einzeln, sind verzweigt und hohl. Die Blätter sind am Rand borstig-stachlig gezähnt bis fiederteilig. Die Stängelblätter sind stängelumfassend. Die ganze Pflanze enthält Milchsaft.

In Deutschland und Österreich sind folgende Arten heimisch: Acker-Gänsedistel, Dorn-Gänsedistel, Gemüse-Gänsedistel, Sumpf-Gänsedistel

Seite ~Gänsedisteln~. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 14. November 2010, 05:55 UTC.

Gundermann

Der Gundermann (Glechoma hederacea), auch Gundelrebe genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Sie ist in Europa weit verbreitet und sehr häufig. Der Gundermann wächst vor allem in frischen, nährstoffreichen Säumen, Wäldern und Wiesen. Er bildet lange, niedrige Ausläufer, von denen aufrechte Blütensprosse aufsteigen. Die Blüten werden meist durch Hummeln bestäubt. Aufgrund der ätherischen Öle und der Bitterstoffe wurde der Gundermann früher als Gewürzpflanze verwendet, sie bedingen aber auch die Giftigkeit für viele Säugetiere, besonders Pferde.

Seite ~Gundermann~. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 13. November 2010, 09:00 UTC.

Hornkraut

Hornkräuter (Cerastium) bilden eine Gattung in der Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae).

Arten der Gattung Hornkraut sind meist einjährige oder mehrjährige krautige Pflanzen, oft sind es niedrige, kriechende Pflanzen.

Die Hornkräuter sind auf der ganzen Welt verbreitet, jedoch besonders zahlreich in Europa und Asien.

Manche Arten sind bis zu Höhenlagen von 3.400 m ü. NN anzutreffen.

Seite ~Hornkräuter~. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 12. November 2010, 19:59 UTC.

Labkraut

Die Labkräuter (Galium) sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Rötegewächse (Rubiaceae). Es gibt etwa 250 bis 400 Arten, die meisten davon im gemäßigten Klima der Nord- und Südhalbkugel.

Die Galium-Arten sind einjährige bis ausdauernde krautige Pflanzen, selten Zwergsträucher. Die aufrechten oder kletternden Stängel sind, mindestens so lang sie jung sind, vierkantig. Meist drei bis neun Blätter stehen in Quirlen zusammen. Oft sind die Nebenblätter gleich geformt wie die Laubblätter, dann sieht der Blattquirl vielblättrig (vier bis zwölf) aus. Blätter und Nebenblätter können miteinander verwachsen sein. Die Blattränder sind glatt oder gesägt. Die Blätter sind gestielt oder ungestielt.

Der Name Labkraut geht auf seine Verwendung als Säuerungsmittel bei der Käseherstellung zurück. Auch der wissenschaftliche Name Galium (v. griech.: Gala = Milch) leitet sich davon her.

Seite ~Labkräuter~. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 13. November 2010, 09:06 UTC.

naturARTen

Beschreibung und Erfahrungen

Von vielen Menschen, so auch von uns anfangs, nicht einmal wahrgenommen, sind sie in der Wildkräuterernährung die wichtigsten Pflanzen in unseren Breitengraden. Daher möchten wir diese Pflanze im Januar besonders herausstellen. Labkräuter stehen uns das ganze Jahr zur Verfügung. Sie sind sehr anpassungsfähig. Sie dienen uns als Salatkraut und können in großen Mengen verzehrt werden, bilden also eine Art Salatgrundlage. Von Ihrem Geschmack her sehr erdig, sind sie es auch von Ihrem Wesen. Immer sehr mit der Erde verbunden. Eine besondere Überaschung im Winter ist das Klettenlabkraut. Wir kannten es überwiegend aus der Sommerzeit. Zu dieser Zeit schmeckt es eher trocken und klebrig. Zwischen jungen Brennesseln geschützt wächst es im Winter voller Kraft und Saft. So dient es Jahr für Jahr auch als Grundlage unserer Wildkräutersalate. Sehr lecker zu Äpfeln und frischen Brennesseltrieben

Bilder

Wildkräuter Labkraut
Löwenzahn

Löwenzahn (Taraxacum) ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Ihr bekanntester Vertreter ist der heimische Gewöhnliche Löwenzahn, die „Pusteblume“.

Die Vertreter der Gattung sind mehrjährige krautige Pflanzen, die Wuchshöhen von (selten 5 bis) meist 30 bis 40 (selten während des Fruchtens bis zu 60) cm erreichen. Sie enthalten in allen Pflanzenteilen einen weißen Milchsaft. Die Pfahlwurzeln gehen in kurze, stark gestauchte Sprossachsen über, auf der die Laubblätter dicht in grundständigen Rosetten stehen. Die Laubblätter sind eiförmig bis lanzettlich und gering bis stark gelappt, eingeschnitten und gezähnt.

Viele der Merkmale sind plastisch und können sehr unterschiedlich ausfallen. So variiert schon die Blattform einer einzigen Pflanze sehr stark je nach Niederschlagsmenge, Sonnenstrahlung und der Jahreszeit, in der das Blatt gebildet wird.

Löwenzahn-Pflanzen sind weltweit von den Tropen bis zu den Polargebieten verbreitet. Ihre größte Vielfalt erreichen sie in kühleren Bereichen der gemäßigten Zonen.

Seite ~Löwenzahn~. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 12. November 2010, 17:39 UTC.

Minze

Die Minzen (Mentha) sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Lippenblütengewächse (Lamiaceae). Die meisten der etwa 25 bis 30 Arten sind in den gemäßigten Gebieten der Nordhalbkugel beheimatet; auf der Südhalbkugel (Australien und Capensis) kommen nur wenige Arten vor. Sie gedeihen meist an feuchten Standorten.

Die Minzen sind aromatische, ausdauernde und krautige Pflanzen mit unterirdischen Ausläufern oder Rhizomen. Sie besitzen meistens einfache oder verzweigte Haare (Trichome). Die aufrechten bis kriechenden Stängel können verzweigt sein. Die gegenständigen Laubblätter sind einfach und haben meistens einen gezähnten oder gesägten Rand. Ein Blattstiel kann vorhanden sein.

Minzen werden schon sehr lange in Gärten angebaut. 812 schrieb Karl der Große bereits vier Minzearten für den Anbau in Gärten in seinem Reich vor (siehe Karlsgarten): Polei-Minze (Mentha pulegium), Wasser-Minze (Mentha aquatica), Ähren-Minze (Mentha spicata) und Ross-Minze (Mentha longifolia).

Seite ~Minzen~. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 14. Dezember 2010, 07:25 UTC.

Nachtkerze

Die Nachtkerzen (Oenothera) sind eine Pflanzengattung der Familie der Nachtkerzengewächse (Onagraceae). Sie enthält etwa 120 bis 200 Arten. Ursprünglich waren Nachtkerzen-Arten in Nordamerika verbreitet. Bereits im 17. Jahrhundert wurden sie als Zierpflanzen nach Europa eingeführt. Sie verwilderten und sind als Neophyten ständiger Bestandteil der mitteleuropäischen Flora...

Seite ~Nachtkerze~. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 30. September 2010, 07:14 UTC.

Nelkenwurz

Die Nelkenwurze (Geum) sind eine Gattung aus der Familie der Rosengewächse (Rosaceae).

Nelkenwurze sind ausdauernde krautige Pflanzen. Sie besitzen eine Grundblattrosette aus unpaarig fiederschnittigen Blättern, deren endständiger Lappen ebenso wie die beiden obersten Lappen vergrößert sind. Die aufrechte Blütenstandsachse wächst aus den Achseln der Rosettenblätter und ist belaubt, die stängelbürtigen Blätter sind weniger stark eingeschnitten als die der Rosette.

Die Nelkenwurze sind in Europa, Asien, Nord- und Südamerika sowie mit einer Art in Südafrika weit verbreitet. Sie finden sich in offenen Vegetationen und Wäldern, gelegentlich auch als Unkräuter.

Seite ~Nelkenwurze~. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 8. Januar 2011, 14:08 UTC.

Zeige 1 bis 15 (von insgesamt 24 Begriffen) Seiten:  1  2  [nächste >>] 
Zurück