Lexikon

Pannacotta

Panna cotta (italienisch für gekochte Sahne) ist ein norditalienisches Dessert aus Sahne, Zucker und Gelatine. Oft wird zusätzlich Vanille hinzugegeben.
Zur Zubereitung wird Sahne mit Zucker (und einer Vanillestange) vorsichtig erhitzt und bis zu einer Viertelstunde leise gekocht. Dieser Masse wird gerade so viel Gelatine untergerührt, dass die Creme nach dem Erkalten ihre Form behält, aber nicht zu fest ist. Die Mischung wird in Förmchen gegossen und nach dem Erstarren auf Dessertteller gestürzt.Panna cotta wird meist mit Fruchtsaucen oder eingemachten Früchten serviert.

Seite ~Panna cotta~. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 17. August 2010, 23:03 UTC.

Schafgarbe

Die Schafgarben (Achillea) sind eine Pflanzengattung in der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Ihr botanischer Name Achillea leitet sich von dem griechischen Helden Achilles ab, von dem behauptet wird, dass er mit dieser Pflanze seine Wunden behandelt hat. Vertreter dieser Gattung finden als Heilpflanzen Verwendung....

Seite ~Nachtkerze~. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 3. Oktober 2010, 17:00 UTC.

naturARTen

Beschreibung und Erfahrungen

Das Wesen der Schafgarbe wird oft mit Unterscheidungsvermögen und Polarität in Verbindung gebracht. In der Pflanzensymbolik steht die Schafgarbe für Schutz, Ausgleich, Balance und Heilung. Obwohl als Heilpfanze mit vielen Anwendungen schon lange bekannt, hat sich auch uns das Wesen und die Symbolik der Pflanze erst über viele Jahre und Anwendungen hin erschlossen. Heute ist die Schafgarbe für uns eine der wichtigsten Heilpflanzen und Begleiter das ganze Jahr über. Pur genossen eine bittere und sehr wirksame Pille. Ihr Geschmack und ihre Wirkung entfalten sich dann sofort. Verwendet man die Schafgarbe allerdings an Speisen, tritt ihr bitterer Geschmack schnell in den Hintergrund und ihre Wirkung entfaltet sich ganz subtil.
Auf die Verwendung in fetten Speisen oder auch in Milchprodukten kamen wir durch Zufall. Wir nutzten die Blüten und waren überrascht von der guten Verdaulichkeit der Speisen. Bei einem ersten Kratzen im Hals oder in der Nase nehmen wir ein paar frische Schafgarbenblüten oder Blätter, zerkauen diese langsam zusammen mit frischen Spitzwegerichblättern und schlucken den Saft langsam hinunter. Auch im späten Herbst und im Winter können Sie frische Schafgarbe in der Natur finden. Lassen Sie sich von der Wirkung überraschen.

Bilder

Wildkräuter Schafgarbe
Schaumkraut

Die Schaumkräuter (Cardamine) sind eine Pflanzengattung in der Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae). Die Gattung Zahnwurz (Dentaria), die lange als eigenständig geführt wurde, wird heute als Untergattung in die Gattung Cardamine integriert.

Die Gattung ist weltweit verbreitet, die Vertreter wachsen vorwiegend auf feuchten, humosen Böden.

Seite ~Schaumkräuter~. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 4. Januar 2011, 22:36 UTC.

Spitzwegerich

Der Spitzwegerich (Plantago lanceolata), auch Spießkraut, Lungenblattl oder Schlangenzunge genannt, gehört zur Familie der Wegerichgewächse (Plantaginaceae). Das Wort Wegerich entstammt dem Althochdeutschen von wega = Weg und rih = König.

Der Spitzwegerich ist eine mehrjährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 5 bis 50 Zentimetern erreicht. Er besitzt eine reichverzweigte Wurzel, die bis zu 60 cm in die Tiefe reichen kann. Die spitzen, schmalen, lanzettlichen, blattstiellosen Laubblätter stehen in einer Rosette.

Die Blütezeit reicht von Mai bis September. Die Blütenstände bestehen aus einem langen Blütenstandsschaft und aus einer dichten, walzförmigen Ähre mit verhältnismäßig kleinen, unscheinbaren zwittrigen Blüten.

Ursprünglich in Europa heimisch, ist die Pflanze inzwischen weltweit verbreitet. Er kommt verbreitet in Fettwiesen, in Parkrasen- vor allem in ihrer mageren Ausbildungsform-, an Wegen und in Äckern vor.

Seite ~Spitzwegerich~. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 20. Dezember 2010, 22:24 UTC.

Staubnessel

Die Taubnesseln (Lamium) sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae).

Die Taubnesseln sind einjährige bis ausdauernde krautige Pflanzen. Die Pflanzen sind mit kegelförmigen Haaren und kleinen, sitzenden Drüsen besetzen. Die Blätter sind nesselartig, haben eine Netznervatur und sind behaart, ihr Rand ist stumpf gekerbt bis grob gezähnt.

Die Blüten stellen Lippenblumen bzw. Hummelblumen dar und werden durch Hummeln und andere Apoiden bestäubt. Neben den normalen zwittrigen Blüten gibt es auch rein weibliche oder auch kleistogame Blüten. Bei den meisten Arten ist der Nektar durch einen Haarkranz im Inneren der Krone geschützt. Der Griffel ist länger als die Staubblätter, dies fördert die Fremdbestäubung.

Die Ausbreitung der Teilfrüchte erfolgt durch Ameisen (Myrmekochorie).

Die Gattung der Taubnesseln wird innerhalb der Familie Lippenblütler (Lamiaceae) in die Unterfamilie Lamioideae, Tribus Lamieae gestellt. Die Gattung umfasst rund 30 Arten.[1]

Seite ~Taubnesseln~. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 28. August 2010, 21:16 UTC.

Storchschnabel

Die Storchschnäbel (Geranium) oder Geranien sind mit rund 380 bis 430 Arten die artenreichste Gattung der Storchschnabelgewächse (Geraniaceae).

Arten und Sorten dieser Gattung werden mindestens seit dem 16. Jahrhundert im Garten kultiviert. Heute sind Arten und vor allem Sorten dieser Gattung in zahllosen Gärten und Parks anzutreffen.

Storchschnabel-Arten kommen auf allen Kontinenten und sogar in der Arktis und Antarktis vor. Sie sind außerdem in Südafrika, Taiwan, Indonesien, Neuguinea, Australien, Tasmanien, Neuseeland, den Hawaii-Inseln, den Azoren und Madeira vertreten, wobei die eher kühleres Wetter bevorzugenden Geranien in diesen Regionen in der Regel in Gebirgsregionen wachsen.

Die meisten Storchschnabelarten bevorzugen basen- und stickstoffsalzreiche Lehmböden. Sie besiedeln häufig Ödlandflächen, Hackfruchtäcker, lückige Gebüsche und Rodungsflächen.

Innerhalb dieses Standortspektrums zeigen die einheimischen Storchschnäbel artspezifische Anpassungen. Der Blutrote Storchschnabel wächst in Europa bis nach Kleinasien in den sonnigen und lichten Waldrandbereichen und kommt dabei auch mit trockenen Böden zurecht. Der Wiesen-Storchschnabel, dessen Verbreitungsgebiet von Europa bis nach Mittelasien und Sibirien reicht, ist dagegen eher an kühl-feuchten Standorten zu finden und wächst bevorzugt in den feuchten Senken von Wiesen und an Gräben. Der Wald-Storchschnabel, der von Europa bis nach Westasien zu finden ist, wächst dort in bodenfeuchten Mischwäldern, auf frischen bis feuchten Bergwiesen und Hochstaudenfluren.

Die deutsche Bezeichnung „Storchschnabel“ erscheint beim ersten Blick auf die blühende Pflanze unverständlich. Der Fruchtstand erklärt jedoch den Namen: Die länglichen, eigenwillig gestalteten Fruchtstände erinnern an den Schnabel des Storches. Die botanische Bezeichnung „Geranium“ lässt sich ebenfalls auf die Form der Fruchtstände zurückführen. Sie lässt sich auf das griechische Wort 'géranos' (Kranich) zurückführen.

Storchschnäbel als Heilpflanze. Zwar wird Geranium bereits in den antiken Schriften erwähnt, es handelt sich dabei jedoch nicht um Storchschnabel-Arten. Hildegard von Bingen dagegen erwähnt, ebenso wie Paracelsus, das Ruprechtskraut eindeutig als Heilpflanze. Vermengt mit Weinraute und Poleiminze sollte es das Herz stärken und fröhlich machen. In zahlreichen mittelalterlichen Heilpflanzenbüchern wie beispielsweise denen von Hieronymus Bock und Tabernaemontanus wird das Ruprechtskraut ebenfalls erwähnt - genauso wie gelegentlich der Blutrote Storchschnabel. Auch in der Volksmedizin wurden diese Pflanzen bei Gelbsucht, Blutungen, bösartigen Geschwüren sowie äußerlich bei Flechten und Hautausschlag eingesetzt. Ein Tee des Ruprechtskrautes sollte gegen Kinderlosigkeit helfen.

Auch heute wird das Ruprechtskraut noch den Heilpflanzen zugerechnet. Die in der Pflanze enthaltenen Gerbstoffe mit ihren adstringierenden und entzündungshemmenden Wirkungen erklären einige Indikationen wie beispielsweise die Empfehlung, Tee des Ruprechtskrautes zum Spülen und Gurgeln bei Entzündungen im Rachenraum zu verwenden. Ebenso erweist sich Geranium als gutes Mittel gegen Ohrenschmerzen, indem man sich ein frisches Blatt der Pflanze in das Ohr steckt und es dort solange wirken lässt bis der Schmerz verschwindet.

Das in der Homöopathie verwendete Mittel Geranium odoratissumum wird dagegen nicht aus Storchschnabel-Arten hergestellt, sondern aus Pelargonium odoratissimum.

Seite ~Storchschnäbel~. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 14. Oktober 2010, 19:39 UTC.

Vogelmiere

Die Gewöhnliche Vogelmiere (Stellaria media), auch Vogel-Sternmiere oder Hühnerdarm genannt, ist eine Pflanzenart der Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae).

Die Gewöhnliche Vogelmiere ist als Kosmopolit weltweit verbreitet. Ihre Anpassungsfähigkeit resultiert aus dem gewöhnlich polyploiden Chromosomensatz und zeigt sich auch im Formenreichtum der Sippe. Das weit verbreitete Unkraut kann als Wildgemüse und Heilpflanze verwendet werden.

Seite ~Gewöhnliche Vogelmiere~. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 12. Dezember 2010, 22:17 UTC.

Wiesen-Sauerampfer

Der Wiesen-Sauerampfer (Rumex acetosa), auch Großer Sauerampfer oder nur Sauerampfer genannt, ist eine Pflanzenart, die zur Familie der Knöterichgewächse (Polygonaceae) gehört. Er ist ein Wildgemüse.

Bereits im Altertum verwendeten die Ägypter, Griechen und Römer Sauerampfer als Ausgleich für die zu reichliche Aufnahme von fetten Speisen bei ihren Festmahlen. Im Mittelalter war der Sauerampfer vor allem auf den britischen Inseln weit verbreitet. Man schrieb ihm eine fiebersenkende Wirkung zu. Außerdem war Sauerampfer den Seefahrern des Mittelalters bereits als Mittel gegen Skorbut bekannt.

Der Sauerampfer wächst mehrjährig als krautige Pflanze. Er liebt nährstoff- und stickstoffreiche und lehmige Böden. Die Blütezeit erstreckt sich von Mai bis August. Die kleinen roten Blüten befinden sich an blattlosen Stängeln als Rispe ausgebildet. Die Pflanze wird 30 bis 100 cm hoch.

Seite ~Wiesen-Sauerampfer~. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 27. November 2010, 03:00 UTC.

Wiesenbärenklau

Die oder der Wiesen-Bärenklau (Heracleum sphondylium), auch Gemeine Bärenklau genannt, ist eine Pflanzen-Art aus der Familie der Doldenblütler (Apiaceae) und im Gegensatz zum Riesen-Bärenklau (H. mantegazzianum) in Europa heimisch. Weil die lappig gestielten und behaarten Blätter Tierfüßen ähneln, hat diese Pflanzenart den Namen Bärenklau (= ~Bärenklaue~) erhalten. Die Wiesen-Bärenklau ist eine mehrjährige, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von bis zu 1,5 Metern erreicht. Der Stängel ist kantig gefurcht. Die Laubblätter sind drei- bis vierfach fiederschnittig. Die Blätter haben eine große, als Knospenschutz dienende Blattscheide (= Ochrea). Die Pflanze verströmt einen unangenehmen Geruch.

Ihre Blüten sind weiß, oft leicht grünlich oder hellrosa überlaufen, und wachsen in Dolden. Der Nektar liegt ähnlich wie beim Wiesenkerbel offen in der Blüte und ist daher auch für kurzrüsselige Insekten gut erreichbar. Blütezeit ist von Juni bis Oktober. Die Früchte sind geflügelte Doppelachänen. Fruchtreife ist Juli bis September.

Seite ~Wiesen-Bärenklau~. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 14. Juli 2010, 07:47 UTC.

Zeige 16 bis 24 (von insgesamt 24 Begriffen) Seiten: [<< vorherige]   1  2 
Zurück