Grüne Smoothies aber richtig!

Was? Smoothies sollen ungesund sein!!!

Smoothies haben inzwischen jede Ernährungsrichtung erreicht und so kommen viele Menschen auf uns zu und fragen uns zu diesem Thema. Die Frage, die wir immer wieder auf Kursen gestellt bekommen: „Was haltet ihr von grünen Smoothies?“ beantwortet sich meist von selbst mit der Gegenfrage

Ist es sinnvoll, meine natürliche Nahrung zu mixen?

Die am häufigsten genannten Antworten auf unsere Frage sind:

  • Ja, denn es geht schneller
    Antwort: Ich brauche dazu Energie, einen Mixer, Spülwasser und ein bisschen Vorbereitung und Nachbereitung. Meine natürliche Nahrung wie Obst habe ich schneller und Ressourcen schonender unverarbeitet gegessen. Also NEIN!
  • Die Inhaltsstoffe werden durch das Mixen aufgeschlossen
    Antwort: Inhaltsstoffe werden überwiegend nicht mechanisch, sondern durch Enzyme im Mund, Magen und Darm aufgeschlossen. Am besten kann das mein Mund. Studien haben die Versprechen der Mixerhersteller widerlegt und die meisten haben ihre Versprechen zurückgezogen. Also NEIN!
  • Ich kann mehr gesunde Inhaltsstoffe zu mir nehmen
    Antwort: Es stimmt, dass ich größere Mengen zu mir nehmen kann und genau das entspricht auch unserer Erziehung. Mehr hilft mehr, doch halten wir das für nicht ungefährlich. Ich überliste die Kau- und Schlucksperre ebenso wie die Geschmacksnerven. Bei natürlicher Ernährung sichern sie unser gesundes Überleben. Im Frühjahr kommt es so immer wieder zu Vergiftungen beim Bärlauch oder auch Pilze sammeln. Wir kennen keinen Menschen, der einen Aronstab, Einbeere, Herbstzeitlose oder auch Maiglöckchen gut gekaut runtergeschluckt hat. Doch verarbeitet im Smoothie oder in gekochten Speisen ist dieser Erkennungsmechanismus ausgeschaltet. Nicht vorverdaute Nahrung kann im Magen und Darm nur noch unzureichend aufgeschlossen werden. Also NEIN!
  • Der Smoothie hat mich geheilt und tut mir gut
    Antwort: Menschen, welche sich mit Smoothies beschäftigen, interessieren sich meist auch für eine natürliche gesunde Lebens- und Ernährungsweise. Sie sind achtsam und Beschäftigen sich vor allem mit sich selbst. Sie verändern bewusst und oft unbewusst viele Dinge in ihrem Leben. Hier gilt es genau hinzuschauen, was ihnen geholfen hat. Der Smoothie oder das sie z.B. bewusster und weniger schlechte Nahrung essen? Ist es nicht oftmals das was wir lassen als das war wir neu tun was uns hilft? Die Fragen darf sich jeder selbst beantworten.Aus unserer sich auf uns selbst also ganz klar NEIN!

 

Für uns gibt es aus der Sicht der gesunden natürlichen Ernährung keine Gründe Nahrung in Form von Smoothies zu uns zu nehmen. Im Gegenteil, wie schon vorher beschrieben sprechen viele Gründe dagegen natürliche Nahrung zu verarbeiten. Der wichtige Kauvorgang und die sinnvolle Nahrungsauswahl fallen weg. Gerade bei Früchten, doch auch bei anderer natürlicher Nahrung wie Wildkräuter, geschieht ein Großteil der Verdauung im Mund. Im Bruchteil von Millisekunden gehen entscheidende Informationen in Richtung Magen und bereiten diesen vor. Sind sowohl Nahrung als auch Magen nicht vorbereitet, kann selbst die gesündeste Nahrung nicht richtig verdaut werden und Symptome wie Blähungen, Völlegefühl, Übelkeit etc. verursachen.

Aus wissenschaftlicher Sicht ist sehr wenig über die genauen Zusammenhänge bekannt, doch alles Wissen dazu ist in uns. Wir können diese Zusammenhänge direkt fühlen. Unser Körper gibt uns immer die richtigen Signale, wir dürfen dann die richtigen Schlüsse ziehen.

Fruktoseintoleranz? oder einfach schlecht gekaut.

Auf Kursen, Messen oder auch Vorträgen kommen immer wieder Menschen mit Unverträglichkeiten wie Getreide- oder Fruktoseintoleranz oder Allergien zu uns. Doch wenn wir genauer hinschauen, ist es wirklich z.B. Fruktoseintoleranz oder nicht ganz oft die falsche unachtsame Art zu essen, die Verarbeitung und Auswahl unserer Nahrung. Wenn ich den Saft von 5 Orangen schnell trinke und nachher ein Käsebrötchen esse, reagiert mein Körper natürlich mit bestimmten Symptomen.

Es gibt durchaus Situationen, in denen es Sinn macht, Nahrung achtsam zu verarbeiten. Eine Kursteilnehmerin beschrieb uns mal sehr schön was sie genau tut, wenn sie sich einen grünen Smoothie macht.

"Ich mag es Dinge klein, handlich und unsichtbar zu machen, sie schmecken mir dann besser und ich kann sie schneller runterschlucken."

Kursteilnehmerin Kurs Natürlich ernähren

soziale Aspekte, Spaß und vor allem Smoothies müssen gekaut werden

Dies beschreibt sehr gut, wie wir in unserer Kultur lernen mit unserer Nahrung und mit uns selbst umzugehen. Unsere Nahrung, wie wir was essen ist auch immer ein Spiegel von uns selbst. Wir können ihn ignorieren oder sinnvoll nutzen. Beim allem was wir achtsam tun können wir viel lernen. Wichtige Gründe, die für Smoothies sprechen sind soziale Aspekte, der Spaß dabei und der leckere Geschmack. Wir halten die sozialen Aspekte des Essens für sehr wichtig und da immer wieder Kursteilnehmer uns nach unserer Meinung zu grünen Smoothies fragen, haben wir angefangen uns damit zu beschäftigen. Wir haben uns die Frage gestellt, wie wir Smoothies gesund und gut verdaulich zubereiten können. Dabei haben wir erkannt, dass es nicht nur drauf ankommt was wir in den Smoothie machen sondern wie wir ihn zu uns nehmen. 

Doch Grüne Smoothies machen Spass, schmecken lecker und können sinnvoll zubereitet werden 

7 Tips zu Grünen Smoothies

  • Legen Sie sich vorher alle Zutaten des Rezeptes bereit und essen diese zunächst einzeln auf leeren Magen und Darm. Nehmen sie sich Zeit dafür, es kann etwas dauern bis vor allem der Darm ausreichend entleert ist. Ein sehr guter Zeitpunkt ist das Ende einer Fastenkur. Die Zutaten sollten ihnen gut schmecken und sie sollten von der Verdauung fast nichts spüren. Sie bekommen also keine Blähungen und werden auch nicht müde. Besonders bei beliebten Zutaten wie Spinat werden sie schnell merken und auch überrascht sein wie wenig sie davon zu sich nehmen können. 
  • Danach wiederholen sie das Ganze mit allen Zutaten. Sie essen alle Zutaten des Smoothies zusammen und auch in der Menge, welche sie für den Smoothie vorgesehen haben. So finden Sie die richtigen Zutaten und vor allem auch die richtige Menge. Die Zeit zu investieren wird sich für sie lohnen.
  • Geben Sie nur die Zutaten in den Mixer, welche Sie vorher in dieser Menge essen konnten und die Ihnen gut schmeckten.
  • WICHTIG Mixen Sie nicht zu fein, geben Sie einige eingelegte oder angekeimte Samen wie z.B. Sonnenblumenkerne oder auch Trockenfrüchte dazu. Sie sind dann gezwungen zu kauen. Sie können auch Nussmuse aus angekeimten Samen verwenden.
  • Lassen Sie sich Zeit und trinken Sie langsam in kleinen Mengen.
  • Kauen Sie die Zutaten lange und zu einem richtigen Brei.
  • Nehmen sie ein paar Stunden vorher keine feste Nahrung zu sich und wenn sie Durst bekommen, trinken sie in ausreichender Menge. Es kann durchaus sein, dass sie nach dem trinken von Smoothies oder gepressten Säften Durst bekommen. Dies ist nicht ungewöhlich. Unsere heutigen Nahrungsmittel sind meist auf bestimmte Eigenschaften hochgezüchtet. Sie besitzen meist nicht mehr die Zusammensetzung an Inhaltsstoffen unserer natürlichen Nahrung - enthalten oft zu viel Zucker.

 

TIPP  Das Entscheidende für den richtigen Smoothie ist also neben den richtigen Zutaten, der richtigen Menge etwas zum Smoothie dazuzugeben was sie zum Kauen zwingt. Gekeimte Nüsse und Samen sind da perfekt.

Grundrezept für einen Grünen Smoothie

  • Obst möglichst einheimisch, frisch und wenige Sorten
  • Wasser Kokoswasser, Quellwasser oder stilles Wasser
  • Grüne lebendige Nahrung Wildkräuter, Rocula oder z.B. Feldsalat
  • Nüsse/ Samen angekeimte oder eingeweichte Samen. Nussmuse aus angekeimten Samen
  • Trockenfrüchte kurz unterrühren mit Nüssen oder Samen

Grüner Smoothie Hanf/ Orange (500ml)

  • Obst 2 Orangen
  • Kokoswasser Wasser und Fleisch einer jungen Kokosnuss etwa 300 ml
  • Wildkräuter/ Salat Handvoll Wildkräuter (Taubnessel, Gundermann, Vogelmiere, Labkraut) oder sonstiges Grün wir Feldsalat Rucola. Es ist natürlich auch möglich bestimmte Pulver wie Weizengraspulver, Hanfpulver oder auch Algenpulver hinzuzugeben. Die Orange neutralisiert sehr gut den teils gewöhnungsbedürftigen Geschmack der Pulver
  • Nüsse/ Samen 2 Tl Hanfmus, 10g gekeimte Hanfsamen, 1Tl Orangenfruchtöl
  • Trockenfrüchte 10g Trockenfrüchte Maulbeeren. Eventuell vorher 2h in Quellwasser einlegen, so werden diese bekömmlicher.

Alles zusammen in den Mixer geben und kurz mixen. Je gröber die Masse umso besser müssen wir kauen. Es hat sich bewährt, die Trockenfrüchte und Samen nach dem Mixen nur kurz unterzurühren. Ergibt etwa einen 500ml Smoothie und eine volle Mahlzeit.

Gerne nehmen wir ihre Anregungen und Erfahrungen mit auf. Seien sie also nicht faul und scheuen sich nicht uns Rückmeldungen zu geben. Weitere Rezepte, Tips und Tricks finden sie in unserem aktuellen Flyer Smoothies aber richtig naturARTen Smmothie Flyer 

Viel Spass mit Ihren grünen Smoothies.

TIPP  Ein solcher Smoothie ist übrigens die beste Grundlage für ihr Müsli und ersetzt jede Milch.

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  • geniale Idee Grüne Smoothies so zuzubereiten ;-)

    Also ich finde meine Idee toll und den Artikel gut geschrieben :-)

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