Heilerde - Tonerde Ein Erfahrungsbericht

Heilerde und Mineralerde - ein Erfahrungsbericht

von Frank Friedrich

Ich werde in meinen Kursen oder auch in Gesprächen über gesunde Ernährung immer wieder auf das Thema Heilerde angesprochen. So habe ich beschlossen, in einem kurzen Blogbeitrag meine Erfahrungen über die Anwendung verschiedener Erden zusammenzutragen.

Versetzen wir uns nur ein paar Sekunden in der Entwicklungsgeschichte des Menschen zurück, in eine Zeit ohne Supermärkte, Fastfood und Industriefutter. Ich meine noch ein bisschen weiter zurück, in eine Zeit, als wir noch nicht versucht haben unsere Natur und im Besonderen unsere Nahrungsmittel zu verarbeiten und zu verändern. Beobachten wir unsere nahen Artverwandten, dann können wir uns ein ungefähres Bild von der Lebensweise und Nahrungsaufnahme der damaligen Menschen machen.

Grüne Mineralerde Warum erwähne ich das? Nun zu dieser Zeit sind Fragen zu Heilerde und deren Anwendungen wohl nicht aufgekommen. Es gab auch keinen Grund dafür. Für diese Menschen war es normal Erde zu sich zu nehmen. Sie lebten mit der Erde und schliefen auf ihr und waren somit sehr verbunden mit unserer Erde. Sie nahmen sie unbewusst durch Ihre Nahrung oder auch bewusst bei Beschwerden auf. Sie kannten viele Anwendugnen der Erde. So sind Anwendungen auf Haut, Zähnen, Haaren oder auch bei Wunden so alt wie die Menschheit.


Wir haben uns mit der Zeit von der Erde entfernt. Dies findet Ausdruck in den Gewohnheiten unserer Kultur. Nahrungsmittel werden gewaschen, geschwefelt oder auch mal bestrahlt. Wir denken, dass wir unsere Lebensmittel dadurch erst genießbar machen. Wir duschen uns täglich und wenn wir eine Wunde haben, dann waschen wir sie sauber aus und machen ein Pflaster drauf. Dies alles bleibt nicht ohne Folgen für unsere Gesundheit. So haben sich kluge Menschen schon vor langer Zeit wieder an die heilende Wirkung der Erde erinnert. In der heutigen Zeit sind wieder vielen Menschen Begriffe wie Heilerde oder Mineralerde bekannt. Die in diesem Zusammenhang verwendeten Erden sind durch Zersetzung von Gesteinen entstanden. Andere Erden, wie z.B. Torf aus den Mooren, entstehen durch Zersetzung von Pflanzen und Tieren. In Deutschland darf sich nur bestimmte Erde Heilerde nennen. Der Rest heißt Mineralerde. Diese gibt es in allen Formen, Feinheitsgraden und Farben. Wer mehr über die verschiedenen Heilerden wissen möchte, dem empfehle ich das Buch "Natürlich gesund mit Heilerde" von Monika Mayer. Hier werden kurz und doch informativ alle wichtigen Heil- und Mineralerden mit Ihren wichtigsten Anwendungen vorgestellt. An dieser Stelle möchte ich es dabei belassen und zu meinen bzw. unseren Erfahrungen kommen.

Wie kam ich dazu mich mit Mineralerde zu beschäftigen? Eine erste Anwendung

Zum ersten Mal in Kontakt mit Minaralerde kam ich in meinem ersten Kräuterkurs. Jürgen Recktenwald, unser Kräuterlehrer, bot uns damals vor jedem Kurstag ein Glas Grüne Minaralerde an. An einem solchen Tag - Jürgen war damals noch sehr streng mit uns :-)  gab es neben Obst, Nüssen und Samen nur Wildkräuter in großer Menge. Allein das und das Weglassen der gewohnten Genuss- und Suchtmittel verursachte bei fast allen eine sogenannte Entgiftung. Auf das Thema Entgiftung gehe ich in einem anderen Blog noch näher ein. Dort werde ich meine Erfahrungen dazu schildern. Es gibt wenige gute wissentschaftliche Studien zu diesem Thema. Dafür sehr viele offenen Fragen. Wie genau lagert der Körper wo und vor allem welche Giftstoffe ein? Wenn man ihm die Möglichkeit gibt, wie löst er diese wieder und scheidet sie aus?
Die Symptome bei den verschiedenen Teilnehmern und das Empfinden ist immer gleich. Leichte bis schwere Kopfschmerzen, Übelkeit und Müdigkeit sind die wichtigsten zu erwähnenden Symptome. Ich hatte anfangs leichte Kopfschmerzen und zeitweise auch Übelkeit. Mir hat damals die Grüne Mineralerde sehr gut und schnell gegen die Übelkeit geholfen. Diese Wirkungsweise bestätigen die Teilnehmer meiner Kurse immer wieder.

So verwende ich auch heute noch Grüne Mineralerde bei Übelkeit, Sodbrennen, Durchfall und ähnlichen Beschwerden. Seit 20 Jahren beschäftige ich mich jetzt mit der Wirkung der Minaralerde. Ich durfte einige Menschen mit ähnlichen Symptomen bis hin zu starken Brechdurchfällen beobachten, welche mit Mineralerde in recht kurzer Zeit diese Symptome in den Griff bekamen.

Bestandteile Wirkung

Schauen wir uns die Bestandteile der verschiedenen Erden näher an, so verwundert uns die Wirkung von Mineralerden nicht besonders. Allen Heilerden und Mineralerden ist der hohe Anteil an Mineralien verbunden mit einem bis zu 50% Anteil an Kieselsäure gemein. Weitere Inhaltsstoffe sind Aluminium, Bor, Chrom, Eisen, Fluor, Jod, Kalium, Kalzium, Kobalt, Kupfer, Lithium,, Magnesium, Mangan, Natrium, Nickel, Phosphor, Schwefel und Zink. Mineralerden wirken mittels Adsorbsion und Absorbsion und haben somit eine sehr hohes Bindevermögen.

Sportgetränk - Wie es der Zufall so will!

Ich hatte wieder einmal eine längere Mountainbiketour geplant. Meine Elektrolytgetränke waren leer, so nahm ich eine Flasche angesetze Mineralerde mit. Es war heiß und ich habe gleich anfangs schon ziemlich viel getrunken und dachte hoffentlich reicht das. Da ich zwischendurch auch immer wieder Tabletten nehme, ist es sehr wichtig für mich zu trinken. Irgendwie hab ich dann das trinken vergessen. Zu Hause angekommen war ich ganz überascht, mit wie wenig Flüssigkeit ich ausgekommen war und mich trotzdem gut fühlte. So habe ich die Mineralerde als Sportgetränk für mich entdeckt. Egal was ich unternehme, ob Yoga üben, Mountainbike fahren oder längere Spaziergänge, eine Flasche mit Mineralerde ist immer dabei. Inzwischen habe ich die besten Erfahrungen mit einer Flasche Quellwasser und einer mit Grüner Mineralerde gemacht. So entscheide ich spontan, ob ich mehr oder weniger Mineralien zu mir nehmen möchte. Die teuren Elektrolytgetränke hatten übrigens keine bessere Wirkung als normales Quellwasser. Dafür sind sie sehr teuer. Grüne Mineralerde hilft mir bei längeren Touren, wenn ich an Grenzen gehe. Es kommt dann keine Übelkeit auf und ich habe das Gefühl die Erholungsphase danach ist kürzer. Je mehr ich meine Ernährung einer Natürlichen angleiche, um so weniger brauche ich die Mineralerde. So nehme ich heute auf meinen Touren meisst nur noch Quellwasser mit. Probiert es einfach aus.

Mein Interesse war geweckt

Mein Interesse an diesem tollen Produkt war nun endgültig geweckt. Ich began im Internet zu recherchieren und mir ein Buch zu kaufen. Mit der Zeit lernte ich die verschiedensten Anwendungen und Produkte kennen und probierte die meisten auch aus. Im Zuge meiner Ernährungsumstellung, der ich  einen eigenen Blog widme, änderten sich auch meine Lebensgewohnheiten. So sind einige Produkte obwohl ich sie empfehlen kann nicht mehr in Gebrauch. Sehr empfehlen kann ich das Waschen von Haaren und Körper mit Mineralerde. Manche schwören dabei auf gröbere Mineralerde, welche dann auch billiger ist, ich konnte da wenig Unterschied feststellen. Für den Einstieg gibt es gängige Produkte in allen Bioläden zu kaufen. Zu bachten ist, nach dem Duschen mit Duschmitteln aus Mineralerde die Dusche gut zu säubern. Sie vermeiden Ärger mit Ihrem Partner :-)

Zahnpasta mal anders.

Als ich so die gängigen Mineralerdeprodukte ausprobierte, stieß ich auch auf Zahnpasta aus Mineralerde. Was sich zunächst für mich ungewöhnlich anfühlte, stellte sich nachher als Wohltat heraus. Durch meine Ernährungsumstellung hatte sich der Zustand meiner Zähne schon verbessert. Kleine Löcher gingen von selbst zu und nach Umstellung auf Zahnpasta aus Mineralerde hatte ich nicht mehr das Gefühl, dass mir normale Zahnpasta oder Mundwasser fehlen. Im Gegenteil, meine Zähne fühlen sich seitdem besser an. Irgendwann schaute ich dann mal auf die Inhaltsstoffe und dachte "He das bekomme ich aber auch hin". Da mir auf so einigen Produkten manche Inhaltsstoffe nicht so zusagten, begann ich zu experimentieren. Schnell hatte ich meine eigene Zahnpasta gefunden. Und es ist so einfach, ein bisschen Grüne Minaralerde, Quellwasser, Pfefferminzöl (natürlich eigene Herstellung und keine ätherischen Öle), Propolistinktur. Fertig ist die Zahnpasta. Vorteil, ich kann mir jetzt meine eigene Konsistenz und Geschmacksrichtung zusammenstellen. Probiert es aus in 5 Minuten Zahnpaste für 2 Monate gerührt.

Grüne Mineralerde für Haustiere?

Lassen sie Ihr Haustier einfach Tier sein und beobachten sie es von Zeit zu Zeit. Sie werden feststellen, die Frage beantwortet sich von alleine. Ich kann im Namen meines Hundes sprechen und ich hoffe, ich interpretiere seine Sprache richtig. Mein Hund bekommt die für ihn artgerechte Nahrung. So weit mir es möglich ist, erhält er das gleiche Futter wie seine Vorfahren und Artgenossen in freier Wildbahn. Zudem lasse ich ihn draußen fressen was er möchte. Ich vertraue seinem Instinkt. So beobachte ich ihn immer wieder, dass er neben grösseren Mengen bstimmter Grassorten auch Erde frisst. Meisst übergibt er sich, nach dem er Gras gefressen hat. Danach frisst er Erde. Für ihn scheint das ganz normal. Nur wir Menschen vergleichen ihn manchmal zu sehr mit uns und unseren unnatürlichen Gewohnheiten. Für viele von uns ist "sich übergeben" heute etwas Negatives, etwas was nicht gesund ist. Dabei hat es für unserer Vorfahren zum ganz normalen Leben dazu gehört und seine Funktion gehabt. So gehört es für meinen Hund zum ganz normalen Alltag. Nun werden die meisten Tiere nicht artgerecht ernährt und dürfen auch nicht Ihren natürlichen Instinkten folgen. Erde ist aber wichtig für diese Tiere. So halte ich es durchaus sinnvoll Mineralerde dem Futter zuzugeben. Manche Hersteller haben das auch erkannt und mischen Ihrem Futter von Hause aus schon Grüne Mineralerde zu.

Grüne Mineralerde sonstige Anwendungen?

Eine Hauptanwendung, mit der ich mich als Mann verständlicher Weise wenige auskenne ;-) sind Masken. Masken mit Mineralerde gibt es fertig zu kaufen, doch wenn ich mir die so zugesetzen Stoffe anschaue, kann ich diese nicht empfehlen. Entweder sie mischen sich eine Maske schnell selbst mit grüner Mineralerde und geben zu was sie mögen oder sie kaufen gleich eine gebrauchsfertige Tube.  Masken habe den Ruf die Haut schon glatt zu machen und Gifte aus der Haut zu binden.

Grüne Mineralerde bei Wunden und Verletzungen

Von Natur aus ist Erde schon lange die erste Wahl bei Schürfwunden oder auch Verletzungen von Schleimhäuten. Früher war Asche das Heilmittel bei offenen Wunden und besonders bei Brandwunden, im Grunde auch nichts Anderes als Mineralerde. Bei Verstauchungen oder Entzündungen haben sich äußerliche Wickel bewährt.

Möchten sie mehr über die vielfälltigen Anwendungen von Mineralerde und speziel Grüner Tonerde erfahren, dann kann ich ihnen wirklich das Buch von "Natürlich gesund mit Heilerde" von Monika Mayer empfehlen.

Je näher ich meiner natürlichen Ernährung und Lebensweise komme, um so weniger verlangt mein Körper nach einem Ausgleich durch Mineralerde. So setze ich die grüne Mineralerde heute nur noch ganz gezielt in geringer Dosierung ein. Ich denke auf Grund seiner Bestandteile ist Mineralerde kein Grundnahrungsmittel und auch nicht als Nahrungsergänzung zu sehen. Ich hoffe ich konnte Ihre Fragen beantworten und Sie dazu inspirieren ein paar Sachen auszuprobieren. Falls Sie darüber hinaus noch Fragen haben kontaktieren sie uns einfach.

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